(engl. "einrahmend"), auch "Framing-Effekt" bezeichnet den Kontext in dem ein Sachverhalt dargestellt wird und den unterbewussten Effekt, den dies bei der Empfängerin auslöst. Dieser Kontext wird durch die "einrahmenden" Worte und die Assoziationen, die diese bewirken, hergestellt. Dies wird auch aktiv eingesetzt um bestimmte Emotionen auszulösen und Menschen zu manipulieren.

Im politischen wird dieser Effekt viel genutzt um Negativbilder hervorzurufen, Stereotypen zu bestätigen ohne diese direkt zu benennen, und um Ängste zu schüren. Dabei werden Aspekte und Menschen(-gruppen) mit negativen und beängstigenden Worten in den Zusammenhang gebracht und somit unterbewusste, abweisende und negative Reaktionen ausgelöst. Insbesondere durch das häufige Wiederholen festigt sich diese Assoziation.

Niemand ist von Framing gefreit, weder Autorinnen, noch Empfängerinnen. Es liegt in der Natur von Sprache, dass Worte Assoziationen auslösen, dass der Kontext, der dadurch hergestellt wird, Emotionen auslöst.

Aber insbesondere wenn ein Text extreme Emotionen hervorruft, muss Mensch sich fragen: warum ist das so? Ist das wirklich aufgrund des Sachverhalt oder entsteht die Emotion durch die Darstellung, das Framing? Wer hat diesen Text geschrieben, ist für das Framing verantwortlich, und mit welchem Hintergrund und Zweck haben sie das getan?