Immer wieder wird, gerade von der hart-konservativ Rechten, das Schreckgespenst der "Überbevölkerung" genannt, wenn über die gerechte Verteilung und ausreichende Versorgung von Armen weltweit diskutiert wird. Dieser Begriff basiert auf einem überholten Verständnis der Bevölkerungsexplosion, die wir seit der industriellen Revolution beobachtet haben. Denn eine Überbevölkerung und dessen angeblich so schreckliche Folgen, wird es nicht geben.

Hier ein kurzes Video von Kurzgesagt, welches mit diesem Mythos aufräumt.

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Aber wenn dies – der Wissenschaft – schon längst bekannt ist, warum hält sich dieses Argument so beständig in der politischen Debatte?

Zum einen ist es ein erstmal intuitives Argument: Uns ist allen bekannt, dass die Bevölkerung gewachsen ist und weiterhin wächst, dass dieses Wachstum "abflacht" ist weniger offensichtlich. Daher braucht dieses Argument scheinbar keine Daten oder weitere Beweise, denn, "es ist ja offensichtlich so". Damit fällt dieses Argument in die Kategorie der "plakativen Scheinargumente", der Totschlagargumente, dessen Widerlegung viel Aufwand braucht.

Darüber hinaus ist es eines der Argumente, die sich wunderbar dafür nutzen lassen, um eine angebliche Ressourcen-Knappheit herbeizureden und damit die Notwendigkeit für den bewaffneten Kampf zwischen Menschen(gruppen) zu stilisieren.

Also, wenn jemand mit der angeblichen Überbevölkerung argumentiert, erinnere sie höflich daran, dass es Bullshit ist und im Zweifel verweise auf diesen Post.